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Veröffentlichungsdatum: 25. februar 2019

Der Frühling ist endlich gekommen und viele von uns haben bereits mit der Frühjahrspflege des Gartens begonnen. Dabei dürfen wir natürlich nicht auf den guten und qualitativen Schutz Ihrer Holzprodukte vergessen. Denn nur mit dem richtigen Schutz behalten sie ihre Lebensdauer und Qualität. Jetzt ist die letzte Zeit, dies zu erledigen.

Wir empfehlen eine Überprüfung aller Holzoberflächen, insbesondere jener, die direkt Regen und Schnee ausgesetzt waren. Für die Beständigkeit bzw. bedeutende Verlängerung der Haltbarkeit des Holzes ist es sehr wichtig, dass wir dieselbe Beschichtung wählen wie die bereits bestehende, da sich nur diese Beschichtung effektiv mit dem Untergrund verbindet.

Wir raten von der Verwendung von Lacken ab

Auf Flächen, die direkt dem Wasser ausgesetzt sind, muss man besonders vorsichtig bei der Auswahl des Holzschutzes sein. Wir raten von allen Schutzmitteln ab, die Lacke enthalten, denn wenn der Lack seine Elastizität verliert, reißt er und Wasser dringt in das Holz ein. Die Feuchtigkeit des Holzes schwankt zwischen 8% bis hin zur vollständigen Durchnässung durch direkte Witterungseinflüsse und dabei entstehen erhebliche Dehnungen im Holz. Da auf dem Holz eine dicke Schicht Substanz liegt, verhindert dies natürlich auch das Verdunsten; folglich sammelt sich Wasser im Holz an und dieses wird unter den lackierten Oberflächen feucht. Feuchtigkeit führt zum Verrotten des Holzes. Also schützt man das direkt Sonne und Regen ausgesetzte Holz am besten mit einer Kombination aus Imprägnierung + Beschichtung ohne Lack.

Natürlich ist der Lack selbst nicht problematisch bei Flächen, die nicht direkt mit Regenwasser in Berührung kommen sondern lediglich mit Feuchtigkeit z.B., Vordächern). In diesem Fall können Sie praktisch alle Arten von Beschichtungen verwenden; hier schwankt nämlich der Feuchtigkeitsgehalt im Holz zwischen 10-18% - solch geringe Bewegungen übersteht auch Lack langfristig problemlos.

Holzimpregnierung

Die Imprägnierung ist der optimalste Schutz für Fichtenprodukte, sie kann jedoch nur auf Holz aufgetragen werden, das vorher noch nicht geschützt wurde. Sie wird zwar auch bei sibirischer Lärche empfohlen, ist dort jedoch nicht unbedingt notwendig für die Haltbarkeit des Materials. Wir möchten den Hersteller Belinka hervorheben. Besonders wichtig ist die Imprägnierung bei Traufen, Vordächern, Zäunen, Gartenhäusern, Holzbeeten usw. Diese Produkte sind viel stärker den Wetterbedingungen ausgesetzt, da sie oft direktem Regen standhalten müssen.

Ähnliches gilt auch für alle Produkte in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Vor allem sind hier verschiedene Keller oder andere feuchte Räume betroffen. Eine Imprägnierung ist auch dort erforderlich, wo eine potenzielle Unfallgefahr besteht (Fehler beim Bau einer Holzkonstruktion, Wasseraustritt aus einer Installation usw.).

Wenn das Holz jedoch fließendem Wasser, Erde oder sogar Meerwasser ausgesetzt ist, dann ist eine Vakuum-Druck-Imprägnierung erforderlich. Dies erfordert spezielle Ausrüstung und geschultes Fachpersonal zur korrekten Durchführung des gesamten Verfahrens. Es muss betont werden, dass vakuumimprägniertes Holz (Risse und Verformungen des Holzes) wesentlich schneller deformiert als eingetauchtes imprägniertes Holz. Derlei Verfahren verwenden wir daher in unserem Unternehmen nicht bei Produkten, bei denen auch die Endoptik wichtig ist.

Es sei darauf hingewiesen,dass das Imprägniermittel nur mit Lasuren desselben Herstellers kombiniert werden darf. Auf eine Imprägnierung des Herstellers Belinka können also nur Lasuren von Belinka aufgetragen werden. Die Kombination verschiedener Hersteller kann dem Holz sogar schaden, da die chemische Zusammensetzung der Schutzmittel eines Herstellers nicht zwangsläufig mit einem anderen kompatibel sein muss.

Vergraut imprägniertes Holz ebenfalls? JA.Die meisten Imprägniermittel der Hersteller besitzen keine wasserabweisenden Eigenschaften und keinen UV-Schutz.

Text: Was kann ein HEIMWERKER tun?

Auch ein Heimwerker kann viel tun, um seine Holzprodukte zu schützen. Er kann verschiedene Farben und Öle verwenden, die die Lebensdauer der Produkte verlängern und sie ausreichend vor Witterungseinflüssen schützen. Wir empfehlen jedoch, dass FARBEN nicht auf Produkten aus sibirischer Lärche verwendet werden sollten. Lärchenprodukte benötigen nämlich keine Farbe. Lärche ist von Natur aus ein fettiges Holz, und daher hat die Farbe keinen guten Halt. Zudem bieten seine natürlichen Eigenschaften einen ausreichenden Schutz und Beständigkeit.

Holzprodukte sollten alle 3-5 Jahre gestrichen werden. Ein erstes Anzeichen dafür, dass ein neuer Farbanstrich erforderlich ist, sind das Verblassen oder Abblättern des vorherigen Anstrichs. Dies tritt normalerweise im unteren Bereich der Produkte auf. Dort befindet sich das Holz näher am Boden bzw. es wird nicht mehr vom Vordach abgedeckt und regelmäßig vom Regen benetzt. Die Farbe wäscht sich ab, und dann muss das gesamte Produkt überstrichen werden. So erhalten Sie den gleichen Farbton über das gesamte Produkt hinweg. Sie müssen jedoch wissen, dass die Farbe bei jedem neuen Anstrich dunkler wird. Beim Kauf raten wir daher zur Wahl hellerer Holztöne.Das nachträgliche Verdunkeln der Oberfläche stellt kein Problem dar; eine Aufhellung ist jedoch nicht mehr möglich.

Für das Ölen gelten ähnliche Regeln.Der Unterschied liegt lediglich darin, dass Öl in der Regel weniger widerstandsfähig gegen größere Niederschlagsmengen ist.Bei Produkten, die regelmäßig Regen ausgesetzt sind, muss jährlich geölt werden.Wenn sie geschützt bzw.unter einem Dachvorsprung stehen,gilt auch hier ein Pflegeintervall von 3-5 Jahren.

Gute Öle und Farben finden Sie in jedem Fachgeschäft.Wir empfehlen die Verwendung des Herstellers BELINKA,dessen hochwertige Farben an das slowenische Klima angepasst sind und umfangreich getestet wurden.Wählen Sie einen sonnigen Tag mit Temperaturen über 0 Grad Celsius,zur optimalen Trocknung von Farbe oder Öl.Ebenso wichtig ist,fass für den folgenden Tag keine Niederschläge vorhergesagt sind.

Vergessen Sie auch nicht...

Regelmäßige Reinigung. Trotz Schutz wird nicht empfohlen, dass Holz längere Zeit mit Wasser in Kontakt ist, da dies den Schutz und die Haltbarkeit des Holzes verringern kann. Mit regelmäßiger Reinigung können Sie dies vermeiden und einfach den Anblick Ihrer Holzprodukte genießen.